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    March 28

    Etwas zum Nachdenken. . .

           

          Wo bist Du gewesen, lieber Gott, als es mir so schlecht ging ?

          Ein Mann kommt zu Gott in den Himmel. "Was soll ich hier bei Dir?" fragt der Mann.

            "Warum holst Du mich zu Dir, jetzt, wo ich gestorben  bin? Ich glaube, ich bin mein

            ganzes Leben lang ohne Dich ausgekommen. Ich habe nie etwas von Dir gemerkt."

     

            "Komm mit", sagt Gott, "ich will Dir etwas zeigen."

            Er führt den Mann zu einem großen Feld. Von dem einen Ende des Feldes führt

            eine Spur zum anderen Ende. Mal gerade, mal in Zickzack-Linien oder in großen

            Kurven; mal auf Umwegen, manchmal im Kreis.

            "Siehst Du die Spur?" fragt Gott den Mann. "Dein Leben hat diese Spur hinter-

            lassen." "Ja, ich erkenne die Spur", sagt der Mann, "aber woher kommt dieses

            zweite Paar Schritte neben meinen?" "Das sind meine Fußtritte", sagt Gott.

            "Ich bin die ganze Zeit neben Dir gegangen, Du hast es nur nicht gemerkt."

            "Aber hier", sagt der Mann, "siehst Du diese kurvige Strecke? Da ist nur ein

            Paar Schritte zu sehen. Gerade in der Zeit ging es mir so schlecht, und ich habe

            mich allein gefühlt. Damals hätte ich Dich wirklich brauchen können. Wo bist Du

            gewesen?"

             "In der Zeit", sagt Gott, "als es Dir so schlecht ging, da habe ich Dich getragen."

                                                                                           A. Christiansen

                                                                       

    March 15

    Wer lange Suppe ißt, lebt lange

    Humor
    Eine Frau geht in ein SB-Restaurant.  Sie holt sich eine Suppe und geht zu einem Tisch. Sie merkt, daß sie keinen Löffel hat und geht wieder zur Theke. Als sie zurückkommt, sitzt ein Mann an ihrem Tisch und löffelt ihre Suppe. Zunächst denkt sich die Frau  "aha, Vorsicht Kamera". Sie sieht aber keine Kamera, sondern nur den Mann, der ihre Suppe ißt. Sprachlos blickt sie dem Schicksal ins Auge, setzt sich hin und ißt mit dem Mann gemeinsam aus einem Teller.Auch der Mann sagt kein Wort. Plötzlich fällt der Frau auf, daß ihre Handtasche weg ist. Sie sieht sich um - und sieht ihre Tasche auf dem Nebentisch...gleich neben einem Teller voll dampfender Suppe.

    Wahre Worte

       
               
     
     
             Warum nennt man einen, der schwer gestraft wird, einen armen Sünder? -
              Weil ein reicher Sünder nicht gestraft wird!
     
                                                                                       Bei guter Pflege kann das Herz der meisten
                                                                                                    Menschen ohne weiteres ein Leben lang
                                                                                                                    aushalten  :-)
      Der Mensch . . .                                                       
            Der Mensch hat Angst vor seinem Alter.
            In dumpfer Auflehnung meist krallt er,               
            statt sich dem Schicksal zu verbinden,
            sich an die Kräfte, die ihm schwinden.
            Er starrt bloß, das ist nicht zu fassen,
            auf das, was anfängt nachzulassen.
            Er sollte diese Furcht verweigern
            und sehen nur, was läßt sich steigern.
            Und statt sich jammernd zu beschweren,
            daß keine Kräfte wiederkehren,
            so die Bemühungen verdichten,
            mit dem, was bleibt, sich einzurichten.
            Und sich  n i e   von dem Ziel entfernen
            - noch jeden Tag dazuzulernen. . .
                        (v. K.-H.Söhler)
           
               Ich gebe mir Mühe, so zu denken und zu handeln
                             März 2006